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Laufen lernen: Wann lernt mein Baby laufen?

Laufen lernen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein großer Schritt für jedes Kind! Vom Krabbeln, über das freie Stehen, bis zum Laufen: Wenn die ersten Schritte erst einmal geschafft sind, wirst du dich schnell an ein neues Tempo gewöhnen müssen, denn jetzt ist aus dem krabbelnden Baby ein (vermutlich ziemlich schnell) laufendes Kleinkind geworden. Wie du dein Kind auf dem Weg zu den ersten Schritten am besten unterstützen kannst und ob Lauflernwagen, Lauflernschuhe und Co. dabei helfen, erfährst du hier.

Wann lernen Babys laufen?

Wie bei fast allen Meilensteinen in der Entwicklung deines Babys, ist auch der Zeitpunkt, wann ein Kind laufen lernt, immer unterschiedlich. Manche Babys laufen mit 10 Monaten, andere Kinder machen mit 18 Monaten die ersten Schritte. Also kein Grund zur Sorge, wenn dein Kind sich mit dem Laufenlernen etwas Zeit lässt: Meistens hängt es davon ab, welche weiteren Entwicklungsschritte dein Baby gerade macht. Vielleicht konzentriert es sich gerade mehr darauf, das Trinken aus einem Bechern zu meistern oder übt fleißig sprechen, weil es diese Fähigkeiten gerade interessanter findet. Solltest du dennoch Bedenken haben, kannst du natürlich jederzeit mit deinem Kinderarzt über die Entwicklung deines Kinds sprechen!

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Krabbeln, stehen, loslaufen – wie lernt mein Baby laufen?

Damit dein Baby die ersten Schritte machen kann, muss sich zunächst die nötige Muskulatur entwickeln. Und daran arbeiten Babys vom Tag der Geburt: In den ersten beiden Lebensmonaten wird dein Baby mit den Füßen fest in Richtung Boden treten, wenn du es unter den Armen hältst – dieser Reflex wird aber mit ungefähr zwei Monaten wieder verschwinden. Mit ungefähr fünf Monaten wird dein Baby entdecken, dass hüpfen großen Spaß macht! Lässt du es auf deinem Schoß balancieren wird es beginnen, mit den ersten wippenden Bewegungen seine Beinmuskeln zu stärken. Die nächsten Schritte in Richtung laufen lernen sind das selbständige Herumdrehen, Robben, Krabbeln und Sitzen. Es wird großen Spaß daran haben, dass es sich nun selbst fortbewegen kann und schnell bemerken, dass es sich an Möbeln hochziehen und die Welt aus einer völlig neuen Perspektive entdecken kann! Die meisten Kinder beginnen im Alter von neun bis zehn Monaten damit, sich eigenständig hochzuziehen und für kurze Zeit zu stehen. Stellst du dein Kind nun zum Beispiel ans Sofa wird es sich daran festhalten und das Stehen üben. Dadurch wird in den nächsten Woche mehr und mehr die Beinmuskulatur gestärkt und dein Kind wird schon bald frei stehen können. Von diesem Zeitpunkt an, sind es nur noch ein paar kleine Schritte zum laufen lernen. Die meisten Babys laufen mit ungefähr zwölf Monaten – aber wie gesagt: Jedes Kind lernt in seinem ganz eigenen Tempo!

Braucht mein Baby einen Lauflernwagen?

Um deinem Kind das Laufenlernen zu erleichtern gibt es viele Hilfsmittel und die meisten suchen sich Babys selbst. Mein Sohn hat zum Beispiel ziemlich schnell herausgefunden, dass die Hocker in der Küche prima Lauflernhilfen sind: Einfach dran hochziehen, festhalten und losschieben. Auch klassische Lauflernwagen geben deinem Baby Sicherheit, da sie so einen stabilen Gegenstand zum Schieben dabei haben oder sie sicher darin stehen können. Allerdings machen Laufwagen, in denen dein Baby gehalten wird, das Laufen zu einfach! Da Kinder mit den Wagen schnell und leicht überall hinkommen, laufen sie häufig viel weiter, als sie es von Natur aus könnten und überfordern die noch nicht ausgereifte Muskulatur. Orthopäden und Kinderärzte raten vom Laufenlernen mit Lauflernwagen oder anderen Lauflernhilfen ab, um Haltungsschäden zu vermeiden – also warte lieber die natürliche Entwicklung deines Babys ab! Wenn es soweit ist und auch durch krabbeln, hochziehen und stehen die nötige Muskulatur aufgebaut hat, wird dein Baby loslaufen und schnell sicher auf eignen Beinen stehen! Übung macht ja bekanntlich den Meister 😉

Natürlich können Lauflernwagen, die vom Kind selbst geschoben werden müssen, oder Schiebespielzeuge als spaßiger Anreiz eingesetzt werden, um das Laufen interessant zu machen. Auch wir haben damals einen Schiebewagen Geschenk bekommen und haben ihn zum Beispiel genutzt, um Spielzeug in der Wohnung zu transportieren. Das wird nämlich super interessant, sobald Kinder merken, dass sie beim Laufen tatsächlich beide Hände frei haben, um Dinge zu tragen oder zu schieben. So richtig genutzt wurde der Wagen allerdings erst, als mein Sohn schon frei laufen konnte. Auch auf Schiebe-  oder Hinterherziehspielzeug konnte er sich erst so richtig konzentrieren, als frei laufen gelernt hatte.

Lauflernschuhe oder lieber barfuß laufen lernen?

Eine weitere häufig gestellte Frage zum Thema Laufenlernen ist: Braucht mein Kind Lauflernschuhe oder lernt es besser barfuß laufen? Lange wurde dazu geraten, dass Kinder feste Schuhe zum Laufen bräuchten, da diese Stabilität bieten. Heute empfehlen Orthopäden und Kinderärzte jedoch, am besten barfuß laufen zu lernen. So wird die Muskulatur in den Füßen gefordert und gestärkt und möglichen Fehlhaltungen vorgebeugt. Zuhause ist es natürlich kein Problem dein Baby barfuß oder in Anti-Rutsch-Socken laufen zu lassen aber draußen wird das je nach Jahreszeit schon schwieriger!

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Die richtigen Lauflernschuhe für den Sommer

Bei warmen Wetter kannst du deinem Kind zum laufen leichte Lederschuhe mit einer flexiblen Ledersohle anziehen. So werden die Füße nicht von festen Schuhen eingeengt und die Sohle lässt dein Baby beim Laufen den Untergrund spüren, bietet aber gleichzeitig Schutz vor scharfkantigen Gegenständen.

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Auch in den ersten Sandalen kann dein Kind im Sommer prima da ersten Schritte wagen! Achte beim Kauf darauf, dass die Lauflernschuhe breit genug sind und eine sehr flexible Sohle haben. So kommt das Laufen in Schuhen dem Barfußlaufen am nächsten.

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Die richtigen Lauflernschuhe für kaltes Wetter

Im Herbst und Winter müssen die Füße deines Babys natürlich vor Nässe und Kälte geschützt sein. Für nicht ganz so kalte Tage eignen sich etwas festere Lederschuhe mit einer flexiblen Sohle. Auch die ersten Winterstiefel gibt es inzwischen mit sehr flexiblen Sohlen, sodass dein Kind im Winter mit warmen Füßen die ersten Schritte machen kann.


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Generell empfiehlt es sich vor dem Kauf der ersten Schuhe die Füße auszumessen, um die richtige Schuhgröße zu ermitteln. Am besten stellst du dazu den Fuß deines Babys auf ein Blatt Papier und zeichnest den Umriss auf – daraus lässt sich dann mit Hilfe der Größentabelle des jeweiligen Herstellers die richtige Größe ermitteln und du kannst die Schuhe problemlos auch online bestellen. Ein weiterer Tipp: Bei fast allen Kinderschuhen lassen sich die Innensohlen herausnehmen. Dein Kind kann sich dann einfach draufstellen und du siehst, ob die Lauflernschuhe die passende Größe haben. Und wenn du bei den ersten Schuhen lieber vom Fachhändler beraten werden möchtest findest du bei BabyPlaces einen Kinderschuhladen in deiner Nähe!

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Wie kann ich mein Baby beim Laufenlernen fördern?

Am leichtesten lernen Babys, wenn sie etwas von sich aus lernen wollen! Sie beginnen Essen zu greifen und es zum Mund zu führen, weil sie gerne eigenständig essen wollen, sie beginnen erste Silben nachzuahmen, da sie sich gerne verständigen wollen. Und genauso ist es mit dem Laufen! Babys beginnen sich hochzuziehen und wagen die ersten Schritte, weil sie die Welt aus einer neuen Perspektive sehen möchten und schnell von A nach B kommen können. Um dein Kind also zu den ersten Schritten zu motivieren, kannst du ihm zum Beispiel zeigen, wie groß es im Stehen ist und was man von da oben alles sehen kann, indem du es hinstellst und hältst. Auch Spielzeuge zum Ziehen und Schieben können Anreizen zum Laufen geben, da man im Sitzen einfach nicht so gut damit spielen kann. Viele Kinder haben aber auch ganz ohne zusätzliches Spielzeug großen Spaß daran, an Mamas oder Papas Hand zu laufen – genau wie die Großen!
Also zeige deinem Kind einfach, wie toll es ist zu laufen und es wird früher oder später ganz alleine damit beginnen und schneller, als du denkst, durch die Gegend flitzen. Ich wünsche dir und deinem Baby ganz viel Freude in dieser spannenden Zeit 🙂

Über unsere Autorin Marisa

Ich bin Marisa, 26 und Mama eines 4-jährigen Jungen. Mit Reiswaffelkrümeln, der Suche nach den schönsten Spielplätzen und allem, was sonst so im Alltag mit Baby und Kleinkind los ist, kenne ich mich bestens aus. Und da mit Kind kein Tag ist, wie der andere und man als Mama ständig dazulernt, werde ich alle Tipps und Tricks mit euch teilen!

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